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Herren I: Landesliga-Aufstieg in greifbarer Nähe PDF Drucken E-Mail

Zwei Spieltage haben die Herren I noch zu bestreiten, die aber keine großen Überraschungen mehr bringen dürften: Mit 28:0 Punkten in der Bezirksliga und damit -die Freundschaftsspiele gegen regelmäßig höherklassige Mannschaften eingeschlossen- seit mehr als 16 Spielen ungeschlagen, ist man in der aktuellen Saison glänzend aufgestellt.
Noch vergangene Saison 2008/2009 musste sich die Mannschaft trotz gutem Eindruck im Training und bei Testspielen im Mittelfeld der Tabelle einreihen, man konnte die Leistung nicht kollektiv am Spieltag abrufen. Der Kader aber hat sich im Vergleich zur letzten Saison nicht verändert. Was ist also passiert in der Zwischenzeit?

2008/2009 hatte das Team große Veränderungen erfahren: Nahezu die Hälfte der Spieler mussten als Neuzugänge integriert werden. Zudem verlief die Vorbereitung alles andere als optimal, so dass erst ab Mitte September in voller Besetzung trainiert werden konnte. Vor allem aus letzterem Mangel hatte man nun aber gelernt: Konsequent und mit unglaublicher Motivation sorgten die Spieler im Training wie auch in Eigenarbeit für den Aufbau bester sportlicher Voraussetzungen, um gleich mit maximaler Leistung in die Saison starten zu können. So lag von Anfang an ein von Trainer Hamed Ramezanali systematisch ausgearbeiteter Trainingsplan zugrunde, wie man ihn auf diesem Spielniveau selten findet. Nach der ersten Phase des Konditionstrainings, die Diagonalspieler und TV-Vital-Trainer Alex Mahnke leitete, konnte man durch die erheblich verbesserte Physis in der  anschließenden Technikphase die Zielvorgaben deutlich besser umsetzen als noch zum entsprechenden Zeitpunkt in der Vorsaison. Stark verbessert hatte sich im Vergleich auch das Zusammenspiel des Teams, viele Freundschaftsspiele und Training mit mannschaftstaktischem Schwerpunkt im weiteren Verlauf der Vorbereitung zeigten Wirkung.
Bei diesen Voraussetzungen war das Saisonziel „Aufstieg in die Landesliga“ von Anfang an klar und stellte sich nach den ersten Spieltagen als gut erreichbar heraus. Dass das Ergebnis bis zum momentanen Stand der Tabelle nun derart deutlich ausfällt und man bisher so gut wie keine schwierigen Spiele zu absolvieren hatte, konnte anfangs niemand ahnen. Trotzdem aber bleibt die Mannschaft am Boden und sieht den Saisonverlauf als zusätzliche Motivation, sich kontinuierlich weiter zu entwickeln und am Ball zu bleiben. Der Aufsteiger der letzten Saison TuSpo Nürnberg macht es vor und hält sich wacker in der Landesliga. Die Erlanger Jungs sind sich sicher, dies mindestens genauso schaffen zu können und werden im Falle des tatsächlichen Aufstiegs alles daran setzen, um auch in der kommenden Saison möglichst gut abzuschneiden.

Nun aber (zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Beitrages) gilt es, sich noch einmal mit voller Konzentration den letzten beiden Spieltagen zu widmen: Verfolger Weißenburg hat sich beim letzten Spieltag nicht die erhoffte Blöße gegeben, so dass in der Theorie im schlechtesten Fall ein Gleichziehen nach Punkten noch möglich wäre. Deshalb zählt allein ein Sieg im ersten Spiel des kommenden Heimspietages gegen VFL Nürnberg, um den Aufstieg vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Das Team um Trainer Hamed Ramezanali jedenfalls ist fest entschlossen, jetzt nichts mehr anbrennen zu lassen und wird alles geben, um auch dem Publikum ansehnliches Volleyball zu bieten.
TW
 

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